Raumakustik beschäftigt sich in erster Linie mit der Halligkeit und der Sprachverständlichkeit in Räumen. Ziel ist es, mithilfe von schallabsorbierenden Materialien an Decken und Wänden Schall und Lärm zu reduzieren und – im Vergleich zu leeren, halligen Räumen – eine angenehme Raumakustik zu schaffen.
So kann beispielsweise ein gleich laut eingestelltes Radio in einem leeren Raum zu einem mittleren Schalldruckpegel von 60 dB(A) führen. Mit Möbeln, Teppichen und Vorhängen sinkt der Pegel auf 50 dB(A). In diesem Fall zeigt sich deutlich, wie Schallabsorption, Materialwahl und Gestaltung die Raumakustik beeinflussen.
Nicht überall reicht der Fokus auf möglichst kurze Nachhallzeiten aus: In Konzertsälen setzen wir gezielt auf schallreflektierende Elemente, damit die Musik auf allen Plätzen in gleichmäßiger Lautstärke ankommt.
Unsere Planung umfasst schallabsorbierende und reflektierende Maßnahmen, Detailplanung und präzise Raumakustikmessungen. Hierbei werden Nachhallzeiten in Oktav- oder Terzschritten, gemessen. So gewährleisten wir optimale Sprachverständlichkeit, Hörsamkeit, Produktivität und Stressreduzierung in privaten, gewerblichen und industriellen Räumen.
Für die meisten Raumarten ist eine gute Raumakustik absolut unerlässlich und wird daher auch in verschiedenen Regelwerken, wie z.B. der DIN 18041 und den Arbeitsschutzrichtlinien, ausdrücklich gefordert. Eine sorgfältige akustische Planung trägt nicht nur zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit, sondern auch zur Stressreduzierung, höheren Produktivität und zum allgemeinen Wohlbefinden der Nutzer bei.
Unter anderem ist die Raumakustik in folgenden Räumen zu untersuchen und zu planen:
Die akustische Behaglichkeit senkt den Krankenstand
Die neuen Büroräume sind bezogen, doch das Team will sich einfach nicht wohlfühlen: Gespräche der Kolleginnen und Kollegen oder Telefonate von Nachbarn stören die Konzentration. Solche Probleme entstehen häufig durch unzureichende Raumakustik und Schallschirmung im Großraumbüro.
Maßgeschneiderte Maßnahmen für bessere Raumakustik
Auf Grundlage fundierter Materialauswahl und praxisnaher Planung entwickeln wir für Sie individuelle Maßnahmen zur Reduzierung der Nachhallzeit. Dabei setzen wir auf Schallabsorption und, je nach Raumgröße, auch reflektierende Elemente, um die Kommunikation auf der Arbeit zu erleichtern, den Alltag stressfreier zu gestalten und die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern.
Unsere Lösungen bieten eine effektive Anwendung, die funktioniert, optisch ansprechend ist und die Büroakustik nachhaltig verbessert.
Nachhall, Direktschall und Materialauswahl gezielt steuern
Zur Erstellung einer normgerechten Sporthalle unterstützen wir Sie bei der Einhaltung der Vorgaben aus der DIN 18041.
Mit dem 2004 erschienenen raumakustischen Regelwerk DIN 18041 „Hörsamkeit in kleinen und mittelgroßen Räumen“ besteht nun die Möglichkeit, die einzustellende Nachhallzeit präzise zu berechnen. Inhalt unserer Arbeit sind effiziente Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik. Hierzu zählen je nach Beschaffenheit des Raumes die richtige Installation und das passende Material, um Direktschall zu reduzieren und Nachteile durch Hall gezielt zu vermeiden. Das Sprachverständnis soll für alle Beteiligten gewährleistet werden, während Lärmbelästigung minimiert wird.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der frequenzabhängigen Schallabsorption, da unterschiedliche Frequenzen das Verständnis von Sprache und die Wahrnehmung von Geräuschen maßgeblich beeinflussen. Durch gezielte Abstimmung auf die relevanten Frequenzbereiche lässt sich eine klare und gleichmäßige Hörsamkeit in der Halle sicherstellen.
Ob Büroräume oder Industriehalle, gerne planen wir für Sie schallabsorbierende Maßnahmen für die optimale Bedämpfung Ihrer Räume.
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